
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Uni-Diplom/Master) (m/w/d) Fachrichtung Biologie, Biochemie, Chemie, Ökotoxikologie, Umweltwissenschaften, Toxikologie oder vergleichbare Qualifikation
Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG), angesiedelt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr (BMV), wirkt mit, Wasserstraßen als komplexe Gewässersysteme nachhaltig und leistungsfähig zu gestalten. Als wissenschaftliches Institut des Bundes für Forschung, Begutachtung und Beratung auf den Gebieten Hydrologie, Gewässernutzung, Gewässerbeschaffenheit, Ökologie und Gewässerschutz berät sie das BMV, weitere Bundesministerien, die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) und Dritte.
In der BfG arbeiten engagierte Menschen aus vielen Disziplinen in einem modern ausgestatteten Arbeitsumfeld. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde ist Teil eines 357.582 km² großen Karrierenetzwerks, bestehend aus über 40 Behörden mit rund 24.000 Beschäftigten.
Die Bundesanstalt für Gewässerkunde sucht für das Referat G3 „Biochemie und Ökotoxikologie“ im Rahmen des Forschungsprojektes MEG-Div: Makrophyten-Epiphyton-Grazer-Komplex als unterschätzte Biodiversitätskomponente in Bundeswasserstraßen: Ökologische und ökotoxikologische Bedeutung ab dem 01.01.2027, befristet bis zum 31.12.2030, eine/einen
Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter (Uni-Diplom/Master) (m/w/d) Fachrichtung Biologie, Biochemie, Chemie, Ökotoxikologie, Umweltwissenschaften, Toxikologie oder vergleichbare Qualifikation.
Bei der ausgeschriebenen Stelle handelt es sich um eine Doktorandenstelle (PhD position), d. h. eine Promotion wird erwartet. Der Dienstort ist Koblenz.
Aufgaben
Das Forschungsprojekt MEG-Div untersucht die biotischen Interaktionen innerhalb des Komplexes aus Makrophyten, Epiphyton und Grazern (MEG) sowie dessen Beeinflussung durch organische Spurenstoffe.
- Mitgestaltung der Forschungsaktivitäten im Projekt als Teil eines interdisziplinären Teams
- Konzeption und Umsetzung labor-experimenteller Ansätze zur Untersuchung des MEG in Mikrokosmen
- Entwicklung neuer Untersuchungsmethoden sowie Anwendung klassischer und moderner Analysemethoden (z. B. RNA-Sequenzierung, DNA-Metabarcoding, Imaging)
- Aufbereitung und Prozessierung von Daten, um toxische Wirkungen mechanistisch beschreiben und interpretieren zu können
- Erstellung wissenschaftlicher Publikationen (peer-reviewed) und Berichte
- Präsentation von Ergebnissen auf wissenschaftlichen Konferenzen und Fachveranstaltungen
- Anfertigung einer Dissertation
Ihr Profil
Das sollten Sie unbedingt mitbringen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Uni-Diplom/Master) der Biologie, Biochemie, Chemie, Ökotoxikologie, Umweltwissenschaften, Toxikologie oder vergleichbare Qualifikation
Das zeichnet Sie aus:
- Freude an Forschung und der Arbeit in Labor und Feld
- Praktische Erfahrungen im Umgang mit aquatischen Organismen und/oder mikrobiellen Systemen
- Molekularbiologische Praxiserfahrung
- Gute mathematisch-statistische Kompetenzen und Kenntnisse in R
- Grundwissen zu ökotoxikologischen Techniken und Fragestellungen; Praxiserfahrung von Vorteil
- Gute Kommunikationsfähigkeit
- Spaß am interdisziplinären Arbeiten im internationalen Kontext
- Sehr gute Englischkenntnisse und grundlegende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
- Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen und Probenahmen an Gewässern
Das bieten wir Ihnen
- Vergütung nach TVöD Entgeltgruppe E13 sowie zusätzliche Leistungen nach dem TVöD Bund
- Einarbeitung durch ein fachlich versiertes Team sowie bedarfsorientierte Fort- und Weiterbildung
- Bestens ausgestattetes Arbeitsumfeld mit innovativem Team und interessante berufliche Herausforderungen
- Tarifvertragliche wöchentliche Arbeitszeit von derzeit 29,25 Stunden
- Individuelle Arbeitszeitabsprachen sowie Teil- und Gleitzeit zur Vereinbarkeit von Berufs- und Familieninteressen
- Möglichkeit zur alternierenden Telearbeit im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten
- Eltern-Kind-Arbeitszimmer bei Betreuungsengpässen
- Aktive Förderung der Gesundheit durch Gesundheitsmaßnahmen
- Aus-, Fort- und Weiterbildung angepasst an den individuell festgestellten Bedarf
Die BfG fördert die Chancengleichheit und Vielfalt. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen nach Maßgabe des § 8 BGleiG bevorzugt berücksichtigt. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt eingestellt. Es wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind willkommen.
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Berufserfahrung
- mit Berufserfahrung
- ohne Berufserfahrung