
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Praedoc) (w/m/d)
Wiss. Mitarbeiter*in (Praedoc) (w/m/d)
Vertragsdauer: befristet auf 3 Jahre Besoldungs- / Entgeltgruppe: Entgeltgruppe 13 TV-L FU Arbeitszeit: 75%-Teilzeitbeschäftigung
Das von der DFG geförderte Projekt fragt nach der Institutionalisierung der Medienpolitik des DGB im Zeitraum von 1949 bis 1989. Es geht von der Annahme aus, dass die gewachsene Bedeutung von Medien in dieser Zeit und deren Kommerzialisierung den Gewerkschaften Sichtbarkeitsprobleme bereitet haben. Ziel ist es, Entwicklungsbedingungen gewerkschaftlicher Medienpolitik, die Formulierung von und den Kampf um entsprechende Ideen in Gewerkschaftsdiskursen sowie die Verankerung dieser Ideen zu untersuchen. Das Projekt erschließt die Medialisierung eines Großverbands, der sich in einem kommunikativen 'Mehrfachdilemma' befand, und bietet ein neues Verständnis von westlicher Medienpolitik. In der Verbindung von Medienpolitik- und Medialisierungsforschung erhellt das Beispiel des DGB, inwieweit es in der Medienpolitik auch immer um den Wunsch von Akteuren ging, die eigenen Sichtbarkeitschancen in der Öffentlichkeit zu verbessern.
Aufgaben
- Bearbeitung des Drittmittelprojekts
- Archiv- und Bibliotheksarbeit, Interviews
- Mitarbeit an mündlichen und schriftlichen Präsentationen des Forschungsprojekts
- wissenschaftliche Qualifikation im Rahmen einer Promotion
Qualifikationen
Das bringen Sie mit:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Publizistik- oder Kommunikationswissenschaft, ggf. eines benachbarten sozial- oder geschichtswissenschaftlichen Fachs (Master)
Das wünschen wir uns von Ihnen:
- Überdurchschnittlich gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Publizistik- oder Kommunikationswissenschaft, ggf. eines benachbarten sozial- oder geschichtswissenschaftlichen Fachs (Master)
- Erfahrung / Spezialisierung im Bereich der Kommunikations- und Mediengeschichte, Organisationskommunikation
- Interesse an Gewerkschaften und Medienpolitik
- Erfahrung mit qualitativer empirischer Sozialforschung und / oder historischen Methoden
- gute Kenntnisse sozialwissenschaftlicher Theorien
- sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse
Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Die Freie Universität Berlin fordert Frauen sowie Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich zur Bewerbung auf. Vorstellungskosten können von der Freien Universität Berlin leider nicht übernommen werden.
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Berufserfahrung
- mit Berufserfahrung
- ohne Berufserfahrung