
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in), Fachbereich Medizin
Am Fachbereich Medizin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, in der Arbeitsgruppe Zelluläre Neuropsychiatrie, Dr. Dr. Fanni F. Geibl-Henrich, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet auf 3 Jahre eine drittmittelfinanzierte Teilzeitstelle (65 %) als Wissenschaftlicher Mitarbeiterin (Doktorand*in) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-H.
Unsere Arbeitsgruppe erforscht die zellulären und molekularen Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen mit besonderem Fokus auf der Parkinson-Krankheit und der Demenz mit Lewy-Körperchen. Methodisch kombinieren wir moderne experimentelle Krankheitsmodelle mit histologischen, molekularbiologischen, proteinbiochemischen und hochauflösenden bildgebenden Verfahren einschließlich der Elektronenmikroskopie. Unsere Forschung ist stark translational ausgerichtet und in ein internationales wissenschaftliches Netzwerk eingebettet. Enge Kooperationen mit internationalen Spitzenuniversitäten ermöglichen den kontinuierlichen Austausch von Expertise, Methoden und wissenschaftlichen Konzepten und bieten ein attraktives, international orientiertes Forschungsumfeld.
Als Doktorand*in werden Sie ein wichtiger Bestandteil unseres Teams und tragen dazu bei, die molekularen und zellulären Mechanismen der α-Synuclein-induzierten Neurodegeneration aufzuklären und neue therapeutische Zielstrukturen zu identifizieren.
Ihre Aufgaben:
- wissenschaftliche Dienstleistungen in der Forschung, insbesondere die eigenständige Durchführung tierexperimenteller Forschung (z. B. stereotaktische Operationen, Verhaltensversuche) im Rahmen unserer etablierten in vivo Modelle der Parkinson-Krankheit und Lewy-Körperchen-Demenz
- eigenständige Durchführung von molekularbiologischen Routineverfahren, Immunhistochemie sowie Konfokal- und Elektronenmikroskopie, jeweils nach entsprechender Einarbeitung
- eigenständige Planung, Durchführung und Auswertung der Versuche sowie Erstellung wissenschaftlicher Abbildungen
- bioinformatische Analyse von Hochdurchsatzdaten (z. B. Transkriptomik, Proteomik)
- Mitarbeit in der Aufbereitung von humanen Bioproben
- Ergebnispräsentation auf internationalen Kongressen und Verfassen von Publikationen sowie der Dissertationsschrift
- Anleiten und Supervidieren von technischen Assistent*innen und Studierenden, die ebenfalls an dem Projekt beteiligt sind
Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient.
Ihr Profil:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) im Fach Humanbiologie, Neurowissenschaften, Biologie, Pharmazie, Humanmedizin oder einer angrenzenden Disziplin
- hohes Interesse an neurowissenschaftlicher Grundlagenforschung und deren Translation in den klinischen Kontext
- hohes Maß an Motivation, Gewissenhaftigkeit und Teamfähigkeit
- sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Wünschenswert:
- Erfahrungen im Bereich der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung
- Kenntnisse in gängigen Programmiersprachen (z. B. Python, R-Skripte) für die bioinformatische Analyse
Die Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Durchführung eines Promotionsprojektes auf dem Gebiet der Parkinson-Krankheit oder Demenz mit Lewy-Körperchen) wird erwartet.
Wir bieten:
- interdisziplinäres Arbeiten und Forschen an hochaktuellen Fragestellungen in einer translatorisch geprägten Arbeitsgruppe mit hochrenommierten internationalen Kooperationspartnern (z. B. Johns Hopkins University, Northwestern University, ETH Zürich)
- arbeitsgruppeninternes individualisiertes Mentoring zur Entwicklung Ihres Forschungsprofils und Ihrer weiteren wissenschaftlichen Karriere
- die Möglichkeit zur Präsentation Ihrer Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Kongressen
- eine zertifizierte familienfreundliche Arbeitgeberin, Landesticket (Ticket für die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Hessen), attraktives Entgelt nach TV-H sowie Betriebliche Altersvorsorge (VBL)
Die Philipps-Universität unterstützt die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stelle für Hochschuldidaktik.
Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2 und 3 SGB IX) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
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