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Universitätsassistent*in Praedoc in klinisch-psychologischer Interventionsforschung

Universitätsassistent*in Praedoc in klinisch-psychologischer Interventionsforschung

VeröffentlichtVeröffentlicht: Heute
Wissenschaft / Forschung

An der Universität Wien arbeiten rund 11.000 Persönlichkeiten gemeinsam an den großen Fragen der Zukunft. Davon sind ca. 7.700 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen.

Die Fakultät für Psychologie der Universität Wien umfasst das Dekanat, ein StudienServiceCenter sowie vier Institute. Die zu besetzende Position als Praedoc Universitätsassistent*in ist an der ab Oktober 2026 neuen Professur für Klinisch-psychologische Interventionsforschung (Prof. Dr. Johanna Böttcher) am Institut für Klinische und Gesundheitspsychologie angesiedelt. Die Arbeitsgruppe untersucht innovative digitale Interventionen für psychische Störungen und Belastungen. Dabei stehen Akzeptanz, Wirksamkeit und Wirkmechanismen in unterschiedlichen digitalen Settings im Zentrum der Forschung. Weitere Forschungsschwerpunkte der Professur sind:

  • Transdiagnostische Prozesse und Ansätze
  • Transkulturelle Psychotherapie
  • Nebenwirkungen psychologischer Behandlung

Die Arbeitsgruppe setzt sich aktiv für offene und reproduzierbare Wissenschaft (z. B. durch Präregistrierung und das Teilen von Materialien und Daten) ein und schätzt diverse Perspektiven.

Aufgabenbereich

  • Aktive Beteiligung an Forschung, Lehre & Administration
  • Mitwirkung in Forschungsprojekten / bei wissenschaftlichen Studien
  • Arbeit in den zentralen Themen der Arbeitsgruppe
  • Abschluss der Dissertationsvereinbarung binnen 6–12 Monaten
  • Mitwirkung an und selbstständige Abhaltung von Lehrveranstaltungen im Ausmaß der kollektivvertraglichen Bestimmungen
  • Betreuung von Studierenden
  • Mitwirkung bei der Organisation von Tagungen, Konferenzen und Symposien

Qualifikationen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder Diplom) der Psychologie
  • Erste Erfahrung in der Konzeption, Durchführung und Evaluation klinischer Studien zu digitalen psychotherapeutischen Interventionen, insbesondere Blended Care
  • Interesse an verfahrens- und clusterübergreifenden Forschungsfragen in der Psychotherapieforschung
  • Begonnene oder abgeschlossene Aus-/Weiterbildung in Psychotherapie
  • Sehr gute Kenntnisse in quantitativen und qualitativen Forschungs- und Analysemethoden
  • Fähigkeit, wissenschaftliche Forschungsfragen eigenständig zu entwickeln, strukturiert darzustellen und systematisch zu bearbeiten
  • Erfahrung in der Planung, Durchführung und Auswertung empirischer Forschungsprojekte
  • Ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Hohes Engagement, Eigeninitiative und eine selbstständige, strukturierte Arbeitsweise
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse (mindestens C1) in Wort und Schrift

Wünschenswerte Qualifikationen

  • Erfahrung in der Durchführung randomisiert-kontrollierter Studien (RCTs), idealerweise unter psychotherapeutischen Routineversorgungsbedingungen
  • Erste Erfahrung in der wissenschaftlichen Publikation und Präsentation von Forschungsergebnissen, insbesondere in Fachzeitschriften und auf nationalen oder internationalen Fachkongressen
  • Erste Erfahrungen in der akademischen Lehre und Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte
  • Klinisch-praktische Erfahrung in der psychotherapeutischen Versorgung
  • Arbeitserfahrung in interdisziplinären oder intersektoralen Teams
  • Zusätzliche psychotherapeutische Qualifikationen, beispielsweise im Bereich der Gruppenpsychotherapie
  • Erste internationale Erfahrungen im wissenschaftlichen oder klinischen Kontext

Arbeitsbedingungen

Das Grundgehalt beträgt EUR 3.836,10 (auf Basis Vollzeit) und erhöht sich, wenn Berufserfahrungen angerechnet werden können. Die Vertragsdauer bei Anstellung beträgt 4 Jahre. Zunächst befristet auf 1,5 Jahre wird das Dienstverhältnis automatisch auf 4 Jahre verlängert, wenn der Arbeitgeber nicht innerhalb der ersten 12 Monate eine Nichtverlängerungserklärung abgibt.

Die Universität Wien betreibt eine antidiskriminatorische Anstellungspolitik und legt Wert auf Chancengleichheit, Frauenförderung und Diversität. Sie strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen und allgemeinen Universitätspersonal insbesondere in Leitungsfunktionen an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen.

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Berufserfahrung

  • mit Berufserfahrung
  • ohne Berufserfahrung