
Doktorand:in (m/w/d) in der Abteilung Musik
Das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (MPIEA) erforscht, warum und wie Menschen Kunst erschaffen, aufführen, erleben und bewerten. Der Schwerpunkt des MPIEA liegt auf Musik, das Institut beschäftigt sich jedoch auch mit anderen zeitgebundenen Kunstdomänen wie Tanz oder Film.
Die Abteilung Musik sucht eine:n Doktorand:in (m/w/d) für ein Forschungsprojekt zu Aufmerksamkeitsprozessen beim Musikhören und deren Bezug zum ästhetischen Erleben.
Das Projekt
Das Dissertationsvorhaben umfasst eine Reihe experimenteller Studien, in denen Videomitschnitte von Konzerten als Stimulusmaterial eingesetzt werden. Ziel ist es, durch die Manipulation visueller Bildausschnitte Erkenntnisse über auditive Verarbeitungsprozesse zu gewinnen. Das Projekt nutzt ein breites methodisches Spektrum der experimentellen Psychologie, darunter:
- Entwicklung experimenteller Designs
- Verhaltensmessungen einschließlich Blickbewegungsmessungen (Eye-Tracking)
- Gedächtnisexperimente unter Verwendung synthetisch erzeugter auditiver Stimuli
Die Stelle ist in der Arbeitsgruppe von Dr. Elke Lange angesiedelt. Die wissenschaftliche Betreuung erfolgt durch Dr. Elke Lange in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Daniel Oberfeld (Johannes Gutenberg-Universität Mainz). Das Forschungsprojekt ist im Bereich der musikalischen Grundlagen- und Ästhetikforschung verortet. Die Promotion erfolgt im Fach Psychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Arbeitsort ist das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main.
Ihr Profil
- Wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Master oder gleichwertig) in Allgemeiner Psychologie, Neuropsychologie, Data Science, Kognitionswissenschaften, Audiokommunikation oder einem verwandten Fachgebiet
- Erste Forschungserfahrung in der experimentellen Psychologie, z. B. im Rahmen einer Masterarbeit, von Praktika oder wissenschaftlicher Mitarbeit
- Fundierte Kenntnisse in Statistik und empirischen Forschungsmethoden
- Gute Programmierkenntnisse in R, Python und/oder MATLAB
- Wünschenswert sind grundlegende Kenntnisse in Musikwissenschaft oder Musiktheorie
- Wünschenswert sind Kenntnisse im Bereich Audioproduktion oder Tontechnik
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- Ausgeprägte Organisations- und Problemlösungskompetenz sowie Freude an der Arbeit im Team
Unser Angebot
- Ein spannendes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem führenden Forschungsinstitut an der Schnittstelle von Kunst, Geistes- und Naturwissenschaften
- Eine hochinterdisziplinäre und internationale wissenschaftliche Umgebung
- Ein moderner Arbeitsplatz in attraktiver Umgebung mit hervorragender Infrastruktur und ÖPNV-Anbindung im Frankfurter Westend
- Zugang zu Laboren für Verhaltens- und physiologische Experimente
- Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und auf drei Jahre befristet.
- Die vereinbarte Arbeitszeit beträgt derzeit 39 Stunden pro Woche.
- Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund, Entgeltgruppe E13, 65 %) und wird durch eine jährliche Sonderzahlung ergänzt.
Die Max-Planck-Gesellschaft setzt sich für Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion ein. Ziel ist, den Anteil von schwerbehinderten Menschen in der Belegschaft zu erhöhen. Bewerbungen schwerbehinderter Personen sind daher ausdrücklich erwünscht. Ebenso strebt die Max-Planck-Gesellschaft eine Geschlechtergerechtigkeit an und möchte den Anteil von Frauen in Bereichen erhöhen, in denen sie bislang unterrepräsentiert sind. Aus diesem Grund werden Frauen ausdrücklich zur Bewerbung ermutigt.
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